ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Behandlungsverträge zwischen dem Therapeutenhandwerk – Inhaberin: Simone Leidholdt (nachfolgend „Praxis“) und den Patientinnen und Patienten.
Abweichende Geschäftsbedingungen der Patientinnen und Patienten finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich in Textform zugestimmt.
Die AGB werden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt und sind Bestandteil jeder Honorarvereinbarung.
§ 2 Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist die physiotherapeutische Behandlung auf Grundlage einer individuellen Honorarvereinbarung. Ein bestimmter Heil- oder Behandlungserfolg wird nicht geschuldet.
Die Behandlung erfolgt nach fachlichen Standards und in Abstimmung mit den individuellen Bedürfnissen der Patientin bzw. des Patienten.
§ 3 Mitwirkungspflichten der Patientinnen und Patienten
Die Patientinnen und Patienten sind verpflichtet, alle für die Behandlung relevanten Angaben wahrheitsgemäß zu machen und auf gesundheitliche Veränderungen unverzüglich hinzuweisen.
Eine aktive Mitwirkung ist freiwillig. Die Praxis ist jedoch berechtigt, die Behandlung abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört ist oder notwendige Informationen nicht zur Verfügung gestellt werden.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach der individuell abgeschlossenen Honorarvereinbarung.
Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen. Die Zahlung kann per Überweisung, Kartenzahlung oder über angebotene Online-Zahlungsverfahren erfolgen.
Gerät die Patientin oder der Patient in Zahlungsverzug, können die gesetzlichen Verzugszinsen sowie die tatsächlich entstandenen Mahnkosten geltend gemacht werden.
§ 5 Terminvereinbarung
Die Praxis wird als Bestellpraxis geführt. Termine werden individuell vergeben und ausschließlich für die jeweilige Patientin bzw. den jeweiligen Patienten reserviert.
Vereinbarte Termine sind verbindlich einzuhalten.
§ 6 Haftung
Die Praxis haftet für Schäden ausschließlich nach den gesetzlichen Vorschriften.
Eine Haftung für einfache Fahrlässigkeit besteht nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
Für mitgebrachte Gegenstände wird keine Haftung übernommen, es sei denn, der Schaden wurde vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht.
§ 7 Vertragsbeendigung
Der Behandlungsvertrag kann von beiden Seiten jederzeit aus wichtigem Grund beendet werden.
Bereits erbrachte Leistungen sind entsprechend der Honorarvereinbarung zu vergüten.
§ 8 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Einzelheiten sind der Datenschutzerklärung der Praxis zu entnehmen.
https://therapeutenhandwerk.de/agb/impressum/#datenschutz
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Absagerichtlinien
1. Grundsatz
Die Praxis wird als Bestellpraxis geführt. Für jede Patientin und jeden Patienten wird ein individueller Behandlungstermin verbindlich reserviert. Nicht wahrgenommene Termine können in der Regel nicht kurzfristig anderweitig vergeben werden.
2. Absagefristen
Eine kostenfreie Absage oder Terminverschiebung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Die Absage kann telefonisch, per E-Mail oder persönlich erfolgen.
3. Kurzfristige Absagen und Nichterscheinen
Bei Absagen weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen ist die Praxis berechtigt, ein Ausfallhonorar zu berechnen.
Das Ausfallhonorar entspricht dem für den Termin vereinbarten Honorar, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
Der Patientin bzw. dem Patienten bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass der Praxis kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
4. Verspätungen
Bei verspätetem Erscheinen verkürzt sich die Behandlungszeit entsprechend. Ein Anspruch auf Nachholung der versäumten Zeit besteht nicht.
5. Ersttermine
Für Ersttermine kann im Voraus eine Vergütung vereinbart werden. Wird ein im Voraus bezahlter Ersttermin nicht rechtzeitig abgesagt, gelten die Regelungen zum Ausfallhonorar entsprechend.
6. Behandlungspakete
Bei im Voraus bezahlten Behandlungspaketen werden nicht rechtzeitig abgesagte Termine auf das gebuchte Paket angerechnet, sofern der Termin nicht neu vergeben werden konnte.
7. Besondere Umstände
Auch bei kurzfristigen Absagen aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Ausfallhonorar, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
Eine Kulanzregelung bleibt hiervon unberührt.
8. Inkrafttreten
Diese Absagerichtlinien sind Bestandteil der Honorarvereinbarung und gelten ab dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
Stand: Januar 2026
